ad astra

Törn

Törn 2019

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Juli

Törn 2019

Oktober

Am Sonntag 6. Oktober fuhren wir für einmal mit Auto nach Spanien. Wir verbrachten zwei Wochen auf dem Schiff und unternahmen sehr viele faszinierende Wanderungen. Auch dies ist sehr zu empfehlen, denn auch das Hinterland Katalonien’s hat viel zu bieten.

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Folgende Besuche/Wanderungen sind sehr empfehlenswert.

Gebirge und Kloster Montserrat

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Ehemaliges Vulkangebiet im Norden von Spanien

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Wanderung bei L’Escala

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Nach zwei Wochen Ferien ging es dann mit dem Auto wieder zurück. Die Fahrt dauerte etwas länger als geplant, da zu dieser Zeit diverse Demonstrationen in Katalonien stattfanden.

Juli

Der Sommertörn begann.. Susi, Brunos Sohn Sandro und seine Ehefrau Isabelle waren mit uns. Bei schönem Wetter verliessen wir unsere Marina und setzten am Abend kurz nach Blanes vor dem Strand Playa Treumal unseren Anker in den Sandgrund.

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Am Morgen konnten wir erstmals im schön warmem Wasser ausgiebig baden. Am nächsten Tag ging es ca. 30 Meilen weiter in die bei südlichen Winden gut geschützte und wunderschöne Bucht „ Cala de Sa Riera“. Auch hier war der Grund Sand und wir konnten uns unseren Ankerplatz aussuchen. Wir genossen diesen Ort, sodass wir noch einen weiteren Tag hier blieben. Bei baden, faulenzen und einem Besuch des kleinen Ortes genossen wir den Tag.

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Als wir am nächsten Morgen den Anker lichteten war der Herzschlag plötzlich höher, denn wir mussten feststellen, dass unsere Schiffsschraube weg war. Die Schraube lag unter unserem Boot.

Nun waren wir nur auf den Wind angewiesen. Nach einigen Telefonaten, unter anderem auch mit Sea Help, mussten wir uns unter Segel Richtung „Empuriabrava“ machen. Als wir vor dem Eingang in die Marina ankamen, kam wie abgemacht ein Mitarbeiter von Sea Help und schleppte uns zusammen mit den Mitarbeitern der Marina zum Werftplatz der Firma Nautica Port Castella. Am anderen Tag konnten wir unsere ad astra aus dem Wasser nehmen. Es stellte sich heraus, dass die Welle gebrochen war. Das bedeutete, dass wir eine ganze Woche im Werftgelände, auf dem Boot in über drei Meter Höhe lebten. Trotz dieses sehr ärgerlichen und kostspieligen Missgeschicks, machten wir das Beste aus dieser Situation. Dabei möchten wir uns bei unseren Gästen bedanken, dass sie diesen nicht geplanten Werftaufenthalt sehr „sportlich“ nahmen.

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Nach einer Woche und der Verabschiedung von unseren Gästen, konnten Franziska und ich die ad astra wieder auf dem Wasser geniessen. Nun wollten wir das Cap Creus kennen lernen. Es hatte sehr viele Touristen des benachbarten Frankreich, die die Buchten scharenweise bevölkerten.

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Da der Ankergrund in den Buchten vorwiegend steinig und mit Gras überwachsen war, wurden von den Behörden Ankerbojen platziert. Wenn man eine dieser Bojen belegen wollte, musste man vor 9 Uhr in der Früh am Platz sein. Wir richteten uns danach und konnten einige wunderbare Tage in dieser wilden Gegend geniessen.

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Da das Wetter vom Wind her nicht konstant war, es alle paar Tage ganz heftig stürmte (Tramantona), war es doch ziemlich anstrengend immer einen geschützten Platz zu finden. Wir erkundeten das ganze Cap Creus bis la Selva de Mar im Norden des Cap. In der grossen Bucht blieben wir eine Nacht bevor wir zum ersten Mal mit unserer ad astra die Grenze zu Frankreich überschritten.

Da uns bald Brunos Schwester mit Robert und Marco besuchten, ging es langsam wieder zurück zu unserem Treffpunkt Roses.

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Leider sagte der Wetterbericht für die nächsten Tage schlechtes Wetter und heftigen Wind voraus. So reservierten wir in der „Marina Roses“ drei weitere Tage. Zwischenzeitlich genossen wir einen Tag in der schönen Bucht „Cala Montjoi“.

Am nächsten Tag begann wie vorausgesagt der starke Wind. Nach unserer Rückkehr in die Marina Roses passierte leider ein Unglück. Beim Anlegemanöver verlor Daniela das Endglied Ihres Zeigefingers. Die ärztliche Versorgung (Krankenwagen und Spital) funktionierte gut. Dank der Organisation der „REGA“ war Daniela bereits nach 24 Stunden in der Universitätsklinik in Zürich operiert. Für uns war das Ganze ein Schock, wir konnten die weiteren Tage nicht mehr richtig geniessen. Zum Glück blieb Marco die restlichen Ferien noch bei uns. Da das äusserst windige Wetter anhielt, mussten wir den Aufenthalt in Roses nochmals verlängern.

Wir Drei unternahmen auch einen Bus Ausflug nach Cadaques, das uns sehr gut gefiel. Als sich das Wetter wieder besserte segelten wir zurück nach El Masnou.

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Auch auf dem Rückweg hatten wir zum Teil Regen und wir mussten bei ziemlich unfreundlichen Wetterbedingungen mit viel Wind und Welle vor dem Strand „ Playa de Fenals“ zwischen Blanes und Lloret de Mar, übernachten. Da der Grund sandig war und der Anker sehr gut hielt, konnten wir dies verantworten. Die Nacht war erfreulich ruhig.

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So kamen wir am 16. August wieder im momentanen Heimathafen an. Wie aus den Zeilen dieses Sommertörns zu entnehmen ist, waren die Ferien doch sehr anstrengend mit unerfreulichen Momenten gespickt.

April

Am Sonntag 28. April startenden wir, Roger, Charles, Andi und ich (Bruno), zu unserem jährlichen Törn, Richtung Norden.

Wir besuchten die schöne Marina in Blanes. Die Marina ist hübsch und sehr gepflegt, mit einem schönen Ort und einer lebendigen Stadt mit einem schönen Markt. Danach ging es weiter in die Marina Estarit. Die Marina war auch schön, doch der Ort zu dieser Jahreszeit noch sehr verlassen. Da es ein touristischer Ort mit vielen modernen Bauten ist, waren auch die Restaurants noch nicht geöffnet und auch nicht besonders gut.

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In Roses machten wir bei viel Wind in der Marina fest. Auch wenn der Ort im Sommer voll mit Touristen sein wird, war es sehr gemütlich und lebendig. Die Altstadt war sehr gut besucht und wir konnten in einem hervorragenden Fischrestaurant dinieren. Am nächsten Tag ging es bereits südwärts nach Palamos in die südliche Marina „Club de Vela Palamos“.

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Unser Gästeplatz war nicht sehr attrakiv, direkt an der Hafenmauer. Auch war zu dieser Jahreszeit die Übernachtung relativ teuer. Im Gegensatz zur Marina ist der Ort doch recht hübsch. Der nächste Ort war Arenys de Mar. Der Hafen „Club Nautic d Arenys de Mar“ wurde soeben restauriert. Man legt an einem Fingerdock an, also sehr einfach und komfortabel. Der Ort ist eine Stadt, die nicht zu viel Tourismus kennt und recht authentisch ist. Auch hier fanden wir ein sehr feines Fischrestaurant. Da für den folgenden Tag starker Regen angesagt war, blieben wir noch einen Tag in dieser Marina. Es war dann auch so, dass es dauernd regnete. So verbrachten wir den Tag mit jassen. Am Abend besuchten wir ein feines und rustikales Fleischrestaurant. Am nächsten Tag ging es wieder zurück in die „Marina El Masnou“, wo wir am 4. Mai wieder eintrafen

Es war ein sehr schöner und lustiger Törn. Zu erwähnen ist der „Mondfisch“. Beinahe täglich sahen wir ein grosses Exemplar dieses im Mitelmeer seltenen Fisch‘s. Es ist der schwerste Knochenfisch der Welt.

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Törn 2018

Oktober

Am Freitag 5. Oktober legten wir zusammen mit unserer Freundin Susi in Valencia ab mit Ziel "El Masnou".

Die erste Etappe führte uns nach Orpresa. Unterwegs fingen wir eine schöne Makrele, die wir fangfrisch im Backofen zubereiteten. In der schmucken Marina fanden wir ohne Probleme einen schönen Platz.

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Weiter ging es nach Benicarlo. In dieser ebenfalls sehr schönen Marina wurden wir äusserst freundlich empfangen. Auch unternahmen wir einen Ausflug nach Peniscola. Das alte Städtchen mit der imposanten Burg ist wunderschön auf einem Felsen gebaut.

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Weiter ging es ins Ebro Delta. Wir fuhren unter Motor weit in das Delta und ankerten auf 4 Meter in der Gegend „Casas de Alcanar“. Es war sehr schön, die Vogelwelt faszinierend und absolut ruhig. Einzig die schwarzen Mücken die über Nacht auf unser Boot kamen waren sehr unheimlich. Am Morgen lagen hunderte oder tausende tote Mücken auf dem Boot, einfach grässlich!

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Weiter ging es nach „Punta del los Replanell“ in der Nähe von „Salou“. Hier legten wir einen Badetag ein, bevor wir nach Taragona segelten.

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In der Marina Taragona wurden wir herzlich empfangen. Die Marina war zweckmässig, wenn auch nicht besonders schön. Taragona ist eine faszinierende Stadt mit einer sehr eindrücklichen Geschichte und einer wunderschönen Altstadt. Von hier kommt auch ein spezieller Vermouth, den wir natürlich ebenfalls sehr genossen haben.

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Auf dem Weg nach Ginestra hatten wir viel Wind und auch Welle. Gegen den Abend kamen wir gut im sehr schönen Hafen „Port Ginesta“ an. Da es bereits Oktober war, hatten viele Restaurants im Hafen geschlossen. Da es am nächsten Tag sehr starken Seegang hatte, bis 4 Meter Welle“ verliessen wir „Port Ginesta“ erst nach einem Zwischentag und konnten weiter nordwärts segeln. Ein einzigartiges Schauspiel war die Durchquerung Deltas, in dem der Fluss El Llobregat bei Barcelona ins Meer mündet. Da es in den vergangenen Tagen stark regnete war das Meerwasser ganz braun. Wie mit einem Messer geschnitten war der Übergang von blau in braun und nach etlichen Meilen wieder von braun zu blau.

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Entlang der Skyline von Barcelona segelten wir nun Richtung El Masnou. Glücklich kamen wir in unserem reservierten Platz im „Port El masnou“ am 16. Oktober an.

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Juli

Dienstag 24. Juli - Heute Morgen kamen unsere Freunde Susi und Armando für einen Wochentörn zu uns.

Mit ihnen unternahmen wir einen Besuch auf der Isla Tabarca, wieder auf der Nordseite

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Danach ging es nordwärts in die nicht so schöne, aber gut geschützte Bucht „Punta de la Cala“ und am darauffolgenden Tag in die wunderschöne Bucht „Punte d‘ Albir“. Da es tiefer und schlechter Ankergrund ist, sind ca. 8 Bojen ausgesetzt. Die darauffolgende Nacht war super spannend, da die einmalige Mondfinsternis stattfand. Am anderen Tag unternahmen wir eine ausgiebige Wanderung im schönen Nationalpark. Wir setzten mit dem Dingi an das felsige Ufer und wanderten in unwegsamen, aber wunderbarer Umgebung.

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Gegen Abend verholten wir in das naheliegende Altea. Wieder besuchten wir die wunderschöne, wenn auch touristische Stadt, die uns sehr gefiel.

Nach einer Nacht am nahen Strand ging es zurück nach Villa Jojosa, Auf dem Weg unter Motor erlebten wir unglaubliches!! Drei Delphine begleiteten uns über 30 Minuten lang. Sie kreuzen sich am Bug, schauten uns an und kreisten wieder. So ein Schauspiel habe ich noch nie gesehen. Es ist unglaublich wie Delphine faszinieren.

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In Villa Jojosa hiess es Abschied nehmen.

Franziska und ich nahmen nun den Törn mit Ziel Valencia unter den Kiel. In Denia besuchten wir Marta, eine Freundin, die dort lebt und am 4. August kamen wir in der Marina Valencia an.

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Am Samstag 14. Juli verabschiedeten wir uns (Franziska und ich) von Almerimar und segelten Nordwärts Richtung Valencia.

In der ersten Woche war Bruno‘s Göttibueb Marco bei uns. In der Bucht Puerto Genovese mussten wir schon am 2. Tag einen Tag bleiben, da es sehr stark windete.

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In San Jose trafen wir den Bruder von Franziska mit seiner Familie. Sie begleiteten uns bis nach Las Negras, wo wir auch über Nacht ankerten.

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Weiter ging es nach Agua Amarga, von dort konnten wir bei bestem NO Wind über 50 Meilen bis nach Playa de Cuartel segeln.

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Die Bucht war gegen den vorherrschenden Wind super geschützt und wir verbrachten eine sehr ruhige Nacht.

Vor dem Kanal, der in das Mar Menor mündet ist eine kleine Insel „Isla Grosa“, die unter Naturschutz steht. So wurden Bojen im Abstand von 300m. ausgelegt, die wir an der Westseite der Insel benutzen konnten. Der nächste Stopp war die Isla Tabarca. Da sehr ruhiges Wetter herrschte, konnten wir zusammen mit anderen Yachten an der Nordeite der Insel ankern. Der Ankergrund war mit Gras überwachsen und somit nur für das ruhige Wetter geeignet. Die Nationalpark Ranger tolerieren das Ankern in einem kleinen Bereich, ausserhalb dieses Bereiches wird man höflich weggewiesen.

Am darauf folgenden Tag liefen wir in die schöne Marina in Alicante ein, wo wir uns von Marco verabschiedeten. Wir mussten drei Tage in dieser Marina verweilen, da Freunde für die nächste Etappe eintrafen. Da es für drei Tage keinen Platz frei hatte, konnten wir bequem längsseits am Wartequai bleiben.

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Mai

Am 27. Mai fing die Segelsaison 2018 an. Mit meinen drei Freunden (Charles, Roger und Andi) segelten wir für eine Woche von Almerimar nach San Jose. Auf diesem Kurs hatten wir starken Südwind und recht starken Strom, so segelten wir mit über 7 Knoten.

Dort ankerten wir in der Bucht auf ca. 5 Meter Sand, wunderbar geschützt vor Wind und Welle.

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Am nächsten Tag segelten wir nach San Negro, wo wir wieder vor dem schmucken, von vielen Künstlern bewohnten Dorf ankerten und mit dem Dingi ans Festland übersetzten.

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Da für die nächsten Tage starker Wind aus südlicher Richtung angesagt war, machten wir uns am nächsten Morgen früh auf den Weg in die gut geschützte Bucht Puerto Genovese.

Am nächsten Tag blies der Wind mit 8 Beaufort, es war so stark, dass es sogar unsere Ankerkralle verbog. Wir verbrachen den Tag mit jassen im Cockpit. Als Windschutz benützen wir eine Kochpfanne in die wir die Karten legten. Am nächsten Tag hatte es draussen noch ziemlich Seegang und so verliessen wir die Bucht erst gegen Nachmittag, segelten einige Manöver und machten danach im Hafen von San Jose an einer Mooring fest.

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San Jose gefiel uns sehr gut und wir fanden im Hafenareal auch ein sehr gutes Restaurant in dem wir den ganzen Abend verbrachten.

Nun ging es wieder südwärts nach Almeria. Da der Strom immer noch beträchtlich war, kamen wir nicht so richtig vom Fleck und waren froh als wir endlich im Hafen von Almeria festmachen konnten.

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Am Abend besuchten wir die quirlige Stadt und liessen uns vom Charme dieser historisch bedeutsamen Stadt begeistern.

Die letzte Etappe zurück nach Almerimar mussten wir unter Motor zurücklegen.

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Törn 2017

Oktober

Am 8. Oktober verliessen wir zusammen mit Roman, Bruno‘ Sohn und seiner Partnerin Yasmin, die Marina für einen wöchigen Törn. Wir sahen in dieser Woche in der Bucht von Almeria hunderte Delphine, die jagend an unserem Boot vorbei rauschten. Das war unglaublich imposant und wir konnten es auch Stunden danach noch nicht glauben was wir eben erleben durften. Auch fingen wir in dieser Woche unseren ersten Fisch, der uns wunderbar schmeckte.

Wir konnten in dieser Woche noch sehr warme Temperaturen und wunderbar warmes Meer geniessen.

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Juli

Am 14. Juli war es wieder soweit. Daniel, Bruno’s Schwester mit Ehemann Robert und Sohn Marco kamen auf einen Törn mit uns. Auf der erste Etappe segelten wir an die Südküste der kleinen und schönen Isla Tabarcca, die zwar an den Wochenenden im Sommer ziemlich überlaufen ist. Trotzdem fanden wir in der Bucht beim Hafen einen schönen Ankerplatz.

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Nach zwei Tagen baden und relaxen segelten wir nach Villajojosa, in diesem schmucken Städtchen war ich ja bereits im Frühjahr.

Am nächsten Tag konnten wir die Null Linie Ost / West nach Greenwich segeln. Dort konnten wir neben der Marina bei einer Bucht, die gegen den vorherrschenden Ostwind gut geschützt war, ankern.

Im weiteren Verlauf des Törns besuchten wir die Bucht El Rincon neben Moreira

Und am Schluss das Städtchen Altea. In der Marina Altea hatten wir bei der Ankunft Böen mit Windstärke 6, die das Anlegemanöver beinahe unmöglich machten. So konnten wir erst im zweiten Versuch mit Bug voraus festmachen. Das vorherige missglückte Anlegemanöver mit Heck voraus, kostete uns viel Adrenalin und eine leicht beschädigte Heckreling. Das wunderschöne, jedoch sehr touristische Altea, entschädigte uns für die Mühen.

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Am 22. Juli segelten Franziska und ich Richtung Süden nach Almerimar. Nach einer ruhigen Ankernacht vor Santa Pola, zog es uns weiter ins Mar Menor.

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Die Wartezeit und Durchfahrt ins Mar Menor war sehr spannend. Zuerst mussten wir die riesigen Fischzuchten im Auge behalten und danach den Zeitpunkt abwarten bis die Zugbrücke ins Mar Menor geöffnet wurde.

Da das ganze Mar Menor nicht tiefer als sechs Meter ist, konnten wir bei der Insel Perdiguera den Anker auf 2.80 m. rauschen lassen. Wir verbrachen fast zwei Tage mit Besuchen auf der verlassenen Insel, die mit Vogelknochen übersät war. Ins Wasser konnten wir trotz super Wassertemperaturen nicht, da es von grossen dunklen Quallen nur so wimmelte. Als dann auch noch seltsame Käfer mit einer harten Schale die WC Pumpe verstopften freuten wir uns, dass wir dieses eigentlich schöne, aber seltsame Meer wieder verlassen konnten.

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Die nächste Station war die schöne und geschichtlich sehr interessante Stadt Cartagena mit einem hervorragenden Hafen.

Die Bucht Ensenada Mazzaron gefiel uns bezüglich Lage, Schutz vor dem Ostwind und super Ankergrund (Sand) sehr gut.

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Nun wurde die Landschaft immer karger, und felsiger. Wir hatten grossen Respekt bezüglich geschützten Buchten gegen den vorherrschenden Ostwind, denn Häfen gibt es in dieser Region nur wenige.

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Doch das Wetter/Wind meinte es hervorragend mit uns. Wir verweilten jeden Abend in einer Traumbucht und konnten das Baden im sehr warmen Wasser ausgiebig geniessen.

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Ende Juli fiel der Anker in der letzten Buch vor Almerimar. Es war die traumhafte „Puerto Genovese“ die super gegen alle Winde ausser Ostwind super geschützt ist. Wir genossen noch zwei Tage mit faulenzen und baden in dieser Bucht.


Danach wandelte sich die Landschaft in eine ziemlich hässliche Gegend. Die ganze Landschaft ist überdeckt mit Plastikplanen im unvorstellbaren Ausmass. Die Möglichkeit Gemüse und Früchte aller Art über das ganze Jahr zu kaufen, hat leider seinen Preis.

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Der Hafen in Almerimar ist grundsätzlich sehr schön, der Ort leider eine Retorte. Viele Deutsche und Englische Menschen, überbrücken hier die kalten Monate in Ihrer Heimat, so ist das Städtchen doch wenigstens ein bisschen belebt.

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Mai

Am 15. Mai starteten Charles, Roger und ich den Törn von Valencia nach Alicante. Die erste Etappe führte uns nach Denia.

Im noch nicht von Touristen überfüllten Denia genossen wir den Abend bevor wir am nächsten Tag unter Segel der schönen Küste entlang bis nach Moraira segeln konnten. In einer wunderschönen Bucht setzten wir den Anker und sprangen das erste Mal in das noch kühle Wasser.

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Im kleinen Hafen von Moreira konnten wir längsseits an der Mole festmachen

Nach einem ausgiebigen Bummel durch Moreira ging es weiter nach Calpe. In Calpe gefiel uns der Hafen sehr gut, was man von der Stadt mit den vielen riesigen Hochhäuser nicht behaupten kann. Vielleicht lag es auch daran, dass die Touristen noch nicht so zahlreich vorhanden sind und die Stadt noch nicht "lebt"

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Nach Calpe zog es uns in das hübsche Dorf Villajoyosa. Bei leichtem Regen konnten wir vom Meer aus einen Blick auf das schreckliche Benidorm werfen

Wir konnten es nicht begreifen wie man in den 80 iger /90 iger Jahren solch hässliche Wohnblocks und Hochhäuser an den Strand pflanzen konnte. So gefiel uns das hübsche Villajoyosa noch mehr.

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Am letzten Tag unseres Törn konnten wir bei prächtigem Segelwetter den Weg nach Alicante angehen. Es war sehr imposant in die Marina Alicante hinein zu fahren, mit der sehr nahen Stadt und dem Berg mit der Burg im Hintergrund, ein einmaliges Erlebnis.


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Törn 2016

Juli/August

Am 19. Juli kamen Susi und Armando für 10 Tage auf die ad astra. Nach dem Angewöhnungstag stand bereits der erste Törn nach Formentera auf dem Programm. Wir erlebten in dieser Zeit wunderschöne Buchten mit tiefblauem Wasser und überraschend wenig Yachten und Besucher. So kam das segeln, faulenzen und baden nicht zu kurz. Wir segelten die folgenden Buchten an.

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Zum Teil blieben wir mehr als einen Tag vor Ort, da das warme Wasser zum baden einlud. Auch genossen wir die Abgeschiedenheit und Stille in den Ankerbuchten. Selbstverständlich kam das segeln auch nicht zu kurz. In diesen Tagen umrundeten wir die Insel Ibiza in kleinen Etappen. Auch genossen wir in den bebauten Buchten die feinen Restaurants.

Hier einige Eindrücke von unseren schönen und erlebnisreichen Segeltagen.

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Nachdem Franziska und ich einige Tage alleine unterwegs waren besuchte uns Susi für die Reise nach Valencia.
Wir waren ein erfahrenes und eingespieltes Team. Nachdem wir ebenfalls bei wunderschönem Wetter in Etappen die Insel umrundeten übersetzten wir in einem super Zeitfenster nach Valencia. Zuerst genossen wir einige Tage vor Formentera und starteten am frühen Abend Richtung Valencia. Die Überfahrt war ein einmaliges Erlebnis. Bei schönem Wind segelten wir in den Sonnenuntergang und genossen den super Sternenhimmel bis morgen früh. Wir konnten bis Tagesanbruch segeln und nur die letzten Stunden mussten wir den Motor starten.

Nun kamen wir im schönen und interessanten Valencia an. Dies soll nun bis im nächsten Spätfrühling unser Heimathafen sein.

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Mai/Juni

Samy , Roger, Charles und ich starteten vom Club de Mar in Palma nach Ibiza.

Die erste Etappe führte uns bei stürmischen Wind und ca. 3 Meter hohen Welle nach Port Andratx. Am nächsten Tag segelten wir Richtung Ibiza. Etwa die Hälfte der Strecke konnten wir bei schönem Wind segeln. Gegen den Abend setzten wir den Anker in der Cala Portinatx.

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Am nächsten Tag segelten wir auf der Ostseite nach Ibiza Stadt. In der Marina Botafoch fanden wir um diese Jahreszeit einen zu bezahlenden Platz. Mit der kleinen Fähre konnten wir von der Marina nach Ibiza Stadt übersetzen und die quirlige Stadt besuchen und erleben.

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Nach diesem erlebnisreichen Tag ging es weiter in etwas ruhigere Gefilde. Auf der Südseite von Formentera setzten wir den Anker in Glasklarem Wasser. Am Abend setzte uns ein Matrose eines Restaurants auf den Strand und wir genossen die schöne Abendstimmung.

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Nun segelten wir gegen den Uhrzeiger um die Insel. Auf der Ostseite verfing sich ein Netz in unserer Schiffsschraube. Nach etwa einer Stunde konnten wir gemeinsam dieses eklige Stück Netz bei doch kühlem Nass aus der Schraube ziehen und unter Motor die Tagesetappe bis in die Bucht vor Es Calo beenden. Als Entschädigung gönnten wir uns ein feines Nachtessen im Restaurant an Land.

Am letzten Tag überquerten wir die See nach Santa Eulalia. Dort steht nun die ad astra bis im Juli.
An unserem letzten Tag mieten wir ein cooles Gefährt und erkundeten mit dem souveränen Chauffeur Charles die Insel.

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Törn 2015

Juli/August

Unser Törn führte Franziska und mich die ersten Tage von Palma über den Traumstrand Es Trenchs, Porto Pedro nach Porto Colom. Hier erlebten wir ein wunderbares Volksfest. Zu Hunderten fuhren die einheimischen Leute mit ihren geschmückten Booten in die Bucht. Es war ein fröhlich-, farbiges und lustiges Fest.

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Danach ging es zurück nach Porto Pedro. In diesem wunderbaren Naturhaften machten wir unser Boot an der Boje des CN Porto Pedro fest. Am nächsten Tag empfingen wir unsere Gäste, Isabelle, Susi und Sandro.

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Am nächsten Tag ging es dann auf die Reise nach Menorca. Nach ca. 8 Stunden Fahrt erreichten wir die einmalige Cala Cova. Mit Heckleine konnten wir die ad astra ein einem schönen Platz festmachen. Die Cala Cova ist tief im Felsen eingeschnitten und mit Höhlen umgeben, die bis vor einigen Jahren noch bewohnt waren. Ebenfalls besuchten wir an der Südseite dieser schönen und wilden Insel die „Cala Maccarena“und die grosse „Cala Son Saura“

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Als der Wind von Nord auf Osten drehte, segelten wir in den Hafen von Ciutadella. Die Luft war sehr heiss, doch der Blick auf die wunderschöne Stadt Ciutadella war bezaubernd. Hier verbrachen wir am Abend die Zeit in den engen Gassen und bei shoppen in den vielen schönen Läden. Diese Stadt ist ein Besuch wert… der Charme bezauberte uns!

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Infolge der Windrichtung mussten wir wieder gegen Süden segeln und erst danach auf die Nordseite des Eilandes, nämlich nach Fornells. Die erste Nacht verbrachten wir in der Bucht an einer Boje und am nächsten Tag im kleinen Hafen von Fornells. Der Hafen ist mitten im Ort und wirklich sehr klein.

Leider war die Woche mit Susi, Isabelle und Sandro bereits vorbei… es hiess Abschied nehmen.

Nach einigen Tagen in Fornells segelten Fränzi und ich mit Aufenthalten in Buchten auf der Nordseite zurück in den Süden Menorcas. In Fornells erlebten wir wieder ein riesiges Volksfest, dass zwei Tage dauerte.

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Danach segelten wir bei zünftig Wind und Wellen (2.5 Meter von hinten) nach Mallorca (Porto Pedro) zurück.

Das Wetter war leider nicht mehr so stabil. Nach einem Aufenthalt auf Cabrera segelten wir westwärts in die Bucht von Santa Ponsa / Cala Peguera. Am nächsten Morgen begrüsste und die Guardia Civil mit dem grossen Küstenwachboot. Die beiden Uniformierten kamen mit dem kleinen Boot zu uns und wollten die Bewilligungen sehen. Leider war nicht alles komplett, trotzdem durften wir weiter und zurück nach Palma in unseren Club de Mar segeln.

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Mai/Juni

Am 28. Mai trafen Roger, Samy, Charles und ich uns am Flughafen Zürich und reisten für eine Woche nach Palma auf die ad astra.
Unser Törn führte uns von Palma westwärts an den Traumstrand von Es Trench. Dort genossen wir bei schönstem Wetter das Karibikfeeling

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Am nächsten Tag ging es unter Segel weiter an die Westküste in den Hafen von Porto Pedro. In diesem Hafen machten wir in der Bucht an den installierten Bojen fest und landeten mit unseren Dinghi an.

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Bei einem Landungsmanöver ging etwas schief, Samy lag im Wasser und Charles & Roger im Dinghi unter dem Steg. Zum Glück passiert ausser einem „ersoffenen“ Handy und nassen Kleider nichts weiter.

Bevor wir im Hafen Porto Cristo festmachten, genossen wir einige Stunden in der Bucht Magraner beim Faulenzen und baden.

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Nach einem feinem Essen und gemütlichen Abend zog es uns am nächsten Tag zurück in den Naturhafen von Porto de Colom. Dor machten wir an einer Boje fest, spazierten in den alten Stadtteil und genossen unter prächtigen Bäumen neben dem Kirchplatz einen feinen Apero.

Auf der Fahrt nach „Port de Cala Figuera“ genossen wir das doch schon warme Wasser in der Cala Mondrago.

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Beim Festmachen mit der Mooring am Ste in der Cala Figuero passierte das Malheur. Die Mooringleine verhaderte sich in der Schiffsschraube, es musste ein Taucher her!
Am nächsten Tag ging es mit zünftig Wind zurück nach Palma

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Törn 2014

Oktober

Franziska und ich freuten uns sehr auf die zwei Wochen, die wir alleine mit segeln, wandern und faulenzen verbringen wollten.

Am Montag 7. Oktober segelten wir Richtung Westen und machten in der Bucht von Santa Ponsa fest. Es hatte überraschender Weise fast keine Boote im Ankerfeld und so konnten wir uns den Ankerplatz aussuchen. Da das Wasser mit 24 Grad noch sehr angenehm war verbrachten wir doch auch etwas Zeit mit schwimmen.

Am nächsten Tag genossen wir den schönen Morgen und waren plötzlich etwas spät dran, wollten wir doch noch die ca. 31 Seemeilen nach Port Soller segeln. Leider war der Wind an diesem Tag etwas schläfrig und so mussten wir einen Grossteil der Strecke „motoren“. In der Bucht von Port Soller angekommen, herrschte vor dem Anlegemanöver wegen einem Boot das wegen Motorenschaden im Weg lag, etwas Stau. Franziska und ich riefen den Port Soller via Funk an, da wir einen Platz im Hafen reserviert hatten. Da es schon nach 17 Uhr war, und vermutlich Feierabend meldete sich niemand am Funk und so legten wir halt alleine am Steg an. Das Manöver gelang sehr gut, sind doch Franziska und ich ein eingespieltes Team.

Am nächsten Tag wollten wir in das Gebirge wandern und mussten nun noch den Wanderweg in Erfahrung bringen. Nach einem wunderschönen Abend und einem feinen Fisch-Essen im Restaurant „Pirate“ standen wir früh am Morgen auf und begaben uns auf die vorgesehene Wanderung. Nach einem Aufstieg mit betörender Aussicht folgte der Weg in ein wunderschönes Tal, das mit Olivenbäumen gesät war. Das Wetter war traumhaft und die Temperaturen fast ein wenig zu hoch. So kamen wir nach 24 km ziemlich verschwitzt und auch erschöpft in der Cala Tuent an. Von dort ging es mit dem Touristenschiff zurück nach Port Soller. Es war ein sehr anstrengender Tag, doch die einzigartige Gebirgslandschaft und Vegetation entschädigte uns für die Strapazen.

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Am nächsten Morgen verliessen wir das sehr sympathische Städtchen Port Soller und schipperten Richtung Norden. Kurz vor dem Capo Formentor überraschte uns eine Delfin-Schule mit fantastischen Sprüngen und Kunststücken. Fasziniert und sehr beeindruckt von diesem Erlebnis segelten wir um das Cap und senkten den Anker in der verlassenen Bucht „Cala Murta“. Wir waren ganz alleine und genossen die Ruhe und Einsamkeit auf unserer ad astra. Am Morgen schwammen und schnorchelten wir ausgiebig und machten mit dem Dingi auch einen kurzen Landausflug.
Am Nachmittag segelten wir über die Bucht von Pollensa und Bucht von Alcudia in das verträumte „Colonia Sant Pere“. Im schönen Hafen machten wir fest und buchten zwei Nächte.

Am nächsten Tag unternahmen wir wieder eine lange Wanderung von 20 Km. Richtung Capo Ferrux. Am Abend genossen wir den schönen Ort bei wunderbarem Essen und feinen Getränken.

Da der Wetterbericht für den nächsten Tag starken Wind vorher sagte, verliessen wir den Hafen frühzeitig und segelten zuerst mit raumen Wind Richtung Norden und Osten. Der Wind nahm bei sehr schönem Wetter stetig zu und so konnten wir zusätzlich noch einige Stunden unter schwierigen Bedingungen (5-6 Beaufort Wind und 2 Meter Wellen) sehr hart am Wind Richtung Porto Colom segeln.
Ja, es war das erste Mal dass wir unter solchen Bedingungen zu Zweit mit unserer ad astra über 41 Meilen segelten. Wir sind von den Segeleigenschaften unserer ad astra begeistert!

Da Regen und Sturm angesagt war unternahmen wir am nächsten Tag nur einen kleinen Schlag in die „ Cala d’or“. Kurz nach der Mittagszeit kamen wir trocken in diesem schönen und bestens geschützten Hafen an. Auch hier gelang das Anlegemanöver hervorragend. Wie vorhergesagt verging noch etwa eine Stunde und dann regnete es in Strömen. Neben dem starken Regen blitzte und donnerte es sehr heftig.
Im Laufe des Nachmittages kamen noch diverse Charterschiffe in den Hafen. Die Besatzungen waren absolut durchnässt und von den schwierigen Bedingungen gezeichnet.

Am nächsten Tag erwachten wir bei blauem Himmel und angenehmen Temperaturen. Bei wiederum starkem Wind und Seegang verliessen wir den Hafen Richtung Cabrera. Es war wieder wunderbar wie unsere Yacht bei viel Wind und Welle über das Meer rauschte. In der wie immer geschützten Bucht von Cabrera zog es uns nach dem Ankertrunk mit dem Dingi ans Ufer, wo wir uns ein zwei Biere in der ehemaligen Militär Kantine genehmigten.
Die letzte Wanderung in unseren Ferien führte uns über die Insel zum Leuchtturm. Den Abend verbrachten wir dann zum letzten Male in diesem Jahr mit schwimmen bei immer noch sehr angenehmen Wassertemperaturen.

Die etwa sechsstündige Rückfahrt nach Palma konnten wir wieder segeln.

Nun hatten wir noch zwei Tage in Palma Zeit uns in den Gassen und in den herrlichen Restaurants zu vergnügen.

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September

Nachdem wir am 12. September gegen Abend in Palma ankamen verliessen wir am 13. September den Club de Mar Richtung San’t Elmo. Die Crew bestand aus: Heidi, Fredi, Roman, Franziska und mir.

Bei wunderbarem Wind konnten wir schon bald die Segel hissen und Richtung Süden und danach Westen segeln. Erstaunlicher Weise verspürten zuerst Papi und danach Mami etwas Unwohl. Vermutlich waren das eher üppige Essen am Vorabend und der wenige Schlaf verantwortlich.

Vor Santa Ponsa kreuzten uns einige Delfine und wie immer waren wir von den Meeresbewohnern fasziniert. An der Boje in der Bucht von San’t Elma, die wir vorgängig reserviert hatten, machten wir fest. Leider hatte es etwas Seegang und so rollte die ad astra hin und her.

Auf unser Nachtessen auf dem Boot freuten wir uns sehr, da es ein Fondue Chinoise gab. Die noch sehr hohen Temperaturen ermöglichten uns das feine Essen im Cockpit einzunehmen. Das schaukeln verstummte zum Glück für einige Stunden.

Am nächsten Tag verliessen wir die schöne Bucht nach dem Frühstück bei herrlichem und heissem Wetter und machten uns auf den Weg zurück Richtung Bucht von Palma, genauer gesagt nach „Las Illetas“.

Es war eine schöne Fahrt mit leichtem Wind und mässig bewegter See. Am späteren Nachmittag kamen wir an, setzten den Anker und badeten im noch sehr warmen Wasser (27 Grad). Während Mami, Franziska, Roman und ich die etwa 300 Meter an den Strand schwammen, passte Papi auf das Boot auf :-)

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Nach dem Nachtessen, natürlich wieder auf dem Boot, spielten wir das beliebte UNO und liessen uns danach müde in die Kojen fallen. Doch mit schlafen war es dann doch nichts, da genau zu diesem Zeitpunkt Schwell in die Bucht lief und die ad astra dummerweise immer quer zum Schwell stand! Es war eine ungemütliche Nacht!

Am Morgen vor dem Frühstück beruhigte sich das Meer und so verbrachten wir einen wunderschönen Tag mit schwimmen, faulenzen und quaseln. Papi und Roman segelten danach die ca. vier Meilen in den Hafen von Palma zurück.

Am darauf folgenden Dienstag mussten wir das Schiff früh verlassen, da unser Flug nach Zürich um neun Uhr anstand. Es waren wunderschöne Tage bei richtig sommerlichen Temperaturen. Obwohl wir die ganze Zeit nicht richtig schlafen konnten, kamen wir zufrieden um die Mittagszeit in Zürich Kloten an.

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Juli

1. Woche:

Nach Vorbereitungsarbeiten wie Einkaufen von Esswaren und Weiterem konnte es am Dienstag 15. Juli 2014 losgehen. Nach dem Füllen des Dieseltanks im Club de Mar segelten wir bei schönem Wind aus der Bucht von Palma Richtung Sant Elmo.

Zur Crew gehörten Isabelle, Susi, Franziska, Sandro und Bruno. In Sant Elmo hatten wir eine Boje reserviert, damit wir sicher einen guten Platz in der Bucht hatten.

Am Dienstag war Tagwache um 5 Uhr morgens, da wir im Laufe des Nachmittages auf der Insel Ibiza ankommen wollten. Leider war es während der überfahrt windstill und so motorten wir die gesamte Strecke zur Nachbarinsel. Das Highlight waren sicher die fünf Delfine, die uns eine Zeit lang begleiteten.

Spontan entschieden wir uns die Cala Blanca anzulaufen. Es ist eine Traumbucht mit wenigen Booten, klarem Wasser und einer reizvollen Umgebung. Nach einer ruhigen Nacht und dem ersten Bad im Meer um Ibiza übersetzten wir mit dem Dingi ans Festland und sahen uns die Traumbucht von Oben an. Da die Aussichten südlichen Wind vorhersagten, entschieden wir uns für einen Ankerplatz in der grossen Bucht von San Antonio. Gegen Abend kamen wir in der „Port de Torrent„ an. Bereits zu dieser Zeit wehte es sehr stark von Süden und so waren wir froh, dass der Ankergrund aus Sand war und wir sicher vor Anker lagen. Das nächste Ziel war die südwestliche Seite von Ibiza. Wir entschieden uns für die Cala d’Hort und lagen dabei Gold richtig. Nach der Ankunft schwammen wir Alle ans Ufer und liessen uns im Wasser stehend die Hornhaut von den kleinen Fischen abknabbern, was für eine Wohltat.
Am Morgen hatte Isabelle leider noch eine Bekanntschaft mit einer Qualle, die eine Rötung der Haut und doch beachtliches Brennen verursachte. Dank der gut ausgerüsteten Bordapotheke konnten wir die Schmerzen lindern.
Immer noch herrschte recht starker Südwestwind. Wir segelten aus diesem Grund auf die Nordseite der kleinen Nachbarinsel Formentera. Nach einem super Segeltag und einer interessanten und spannenden Durchfahrt der engen Stelle zwischen der Süd- und Nordseite von Formentera legten wir den Anker in wunderbar klares Wasser vor dem Strand Ensenada de Tramontano bei der Ortschaft Es Calo. Während Sandro und Bruno auf der ad astra blieben, unternahmen die Frauen einen Dingi -Ausflug in das kleine Ort.
Da der Wind am Morgen wie vorhergesagt auf Nordwest drehte, verliessen wir den schönen Strand Richtung Hauptinsel Ibiza. Dank dem Wind konnten wir die ganze Strecke zu unserem neuen Ziel auf der Südseite von Ibiza, mit schöner Schräglage segeln.
Vor dem Traumstrand Ses Salines legten wir den Anker und vergnügten uns beim Tauchen, Schwimmen und Faulenzen. Die Dünung kam recht hoch aus Westen, doch da unser Boot auch in diese Richtung „stand“ war das kein Problem. Doch in der Nacht kam der Wind aus einer anderen Richtung und so stand die ad astra plötzlich quer zur Dünung. Was das bedeutete, ist nicht schwer herauszufinden. Es „wackelte“ sehr stark auf dem Boot, von schaukeln konnte keine Rede mehr sein.

Etwas müde, aber zufrieden machten wir uns am Morgen unter Motor nach San Antonio. In San Antonio hatten wir eine Muring im staatlichen Hafen reserviert. Ja, die Nerven wurden etwas strapaziert, da uns der Hafenbeamte unter Funk mitteilte, dass keine Reservierung vorlag. Nach einigem Hin und Her konnten wir am Gästesteg anlegen und uns im Büro erkundigen.
Da in unserem Handbuch der Funkkanal für den Staatlichen Hafen falsch notiert war, kommunizierte ich fälschlicherweise mit dem Club Nautico. Ch Nach dem obligaten „Ankertrunk“ war es soweit. Unsere Gäste Isabelle, Susi und Sandro mussten zurück in die Schweiz und verliessen uns gegen den Abend. Es war eine wunderbare Woche die wir unter besten Verhältnissen erleben durften.

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2. Woche:

Franziska und ich verbrachten nun drei Tage in San Antonio. San Antonio ist weder schön noch angenehm, jedoch sehr praktisch gelegen. Der Billig-Tourismus mit vielen jungen Leuten aus England ist eine andere Welt für uns. Trotzdem nützte uns dieser Standort zum Einkaufen und die Nähe zu Ibiza Stadt ist ja auch gegeben. So nahmen wir am Abend den Bus und waren in einer halben Stunde in Ibiza Stadt. Diese Stadt ist wunderschön. Die Altstadt mit der Burg und den hunderten kleinen und sehr schönen Boutiquen war eine Wohltat zum lauten San Antonio. Wir fühlten uns gleich sehr wohl in dieser Stadt.

Am Mittwoch 23. Juli kamen unsere Freunde Susanne und Armando für eine Woche mit uns auf Törn. Da wir von Ibiza Stadt so begeistert waren, pendelten wir gleich am ersten Abend zusammen nach Ibiza Stadt.
Am nächsten Morgen hiess es endlich wieder „Leinen los“. Die erste Etappe führte uns in die Cala Tarida auf der Südwest Seite von Ibiza. Obwohl es in dieser Bucht eine Hotelanlage hatte, fanden wir auf der südlichen Seite einen leicht abgelegenen, wunderbaren Ankerplatz nahe am Felsen. Am nächsten Tag zog es uns wieder nach Formentera. Bei günstigem Ostwind konnten wir bis zur Playa del Cobalt an der Südseite von Formentera segeln. Armando übernahm das Steuer, es sollte nicht das letzte Mal sein, und so konnte ich das Nichtstun geniessen. Am wunderbaren und langen Strand ähnelte das Wasser und die Umgebung an die Karibik. Trotz der vielen Boote vor Anker hatte man nie das Gefühl der Enge. Am Abend übersetzten wir an den Strand und genossen den atemberaubenden Sonnenuntergang im gleichfalls wunderschönen Restaurant Es Moli. Das Essen war sicher im höheren Preissegment, doch was wir geboten bekamen rechtfertigte den Preis in jeder Hinsicht. Zu später Stunde kehrten wir wieder zurück auf die ad astra. Wir wollten nochmals einen Tag auf dieser herrlichen Insel verbringen. Da es wieder schön von Osten wehte, segelte Armando eine Stunde Richtung Marokko und zurück an die Cala Saona bei Formentera. Hier fiel der Anker wieder in türkisblaues Wasser.
Nun ging es auf der Ostseite von Ibiza Richtung Norden. Da es Sonntag war, hatte es um Formentera richtig viel Verkehr. Riesige Motorjachten kreuzten unseren Weg. Leider hatten wir wenig Wind und so nahmen wir die ca. 30 Seemeilen unter Motor in Angriff. Eigentlich wollten wir auf der Ostseite der kleinen vorgelagerten Insel Tobamoga übernachten. Doch in der sehr kleinen Bucht war kein Sandfleck frei und so verliessen wir schweren Herzens dieses kleine Eiland und versetzten Richtung Hauptinsel. Es kam nun etwas Südwind auf und wir fanden die einsame Bucht „Clot des Llamp, eine herrliche kleine Bucht mit perfektem Ankergrund. Am Abend waren wir die einzige Yacht in absoluter Dunkelheit. Die Bucht war gegen Norden offen und sonst ragten hohe Felswände in die Höhe. In der Nacht legten wir uns Alle auf Vordeck und bewunderten den klaren Sternenhimmel. Auf einmal jauchzten wir alle. Eine Sternschnuppe, nein, ein goldener Strahl schoss vom Himmel, ein eindrückliches Erlebnis.
Nach dem morgendlichen, ausgedehnten Bad bei dem wir auch Minirochen und viele Fische sahen ging es wieder Richtung Süden der Insel. Wir mussten gegen den Süden, da starker Nordwestwind vorhergesagt wurde. Unter Segel kämpften wir nun gegen den ziemlich starken Wind. Erst gegen 19h30 kamen wir in der einzigen einigermassen geschützten Bucht von Cala d‘ hort an. Der Himmel war bewölkt und Regen nicht ausgeschlossen. Wir übersetzten bei wenig Wellen an den Strand und genossen das Nachtessen im Restaurant. Die Nacht war ein wenig unruhig, doch es klarte sofort wieder auf und der Regen zog neben uns vorbei. Die letzte Etappe mit Susanne und Armando führte uns wieder an den Strand von „Ses Salinas“ in den Süden von Ibiza. Dort gab es die Möglichkeit eine Boje am im Naturreservat zu mieten. Den Nachmittag verbrachten wir in einem „Beachclub“ am wunderschönen Strand und genossen die fröhliche Stimmung und schauten den attraktiven Frauen bzw. den gut gebauten Männern nach :-).

Am nächsten Morgen hiess es Abschied nehmen. Wir verfrachteten die Koffer mit dem Dingi zum Strand und verabschiedeten uns am nahen Taxistand. Es war eine Traumwoche mit unseren Freunden.

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3. Woche:

Franziska und ich nahmen nun den Weg Richtung San Antonio unter den Kiel. Nach einer übernachtung an der „Paya des Comte“ verbrachten wir einen Tag in San Antonio um Wasser zu bunkern und die Vorräte aufzustocken . Selbstverständlich nahmen wir am Abend den Weg nach Ibiza Stadt und genossen das Schlendern in den gemütlich engen Gassen.

Bei wunderbarem Südwind, segelten wir Richtung Norden und übernachteten in der geschützten Bucht „Puerto San Miguel“.
Um halb sechs in der Früh hoben wir bei grosser Dunkelheit den Anker und gleiteten ganz ruhig durch das Bojenfeld in Richtung Mallorca. Leider war trotz guten Voraussagen auf der neun stündigen überfahrt kein Wind in Sicht. Im Hafen Porto Andratx hatten wir einen schönen Platz im Ports IB, direkt im Zentrum der Stadt. Es war wieder einmal ein Bummel durch die Gassen angesagt, den wir trotz grosser Hitze am späten Nachmittag unter die Füsse nahmen. Das Abendessen nahmen wir auf einer kleinen Terrasse ein und erfreuten uns an den vielen Touristen, die das schöne Dorf besuchten.
Gegen den Mittag segelten wir bei gutem Wind in die sehr grosse Bucht von Peguera. Man glaubt es kaum, doch waren wir die einzige Yacht, die über Nacht blieb. Der nächste Tag versprach schön Wind und so segelten wir ins Blaue hinaus und machten im Laufe des Nachmittags an der Boje vor Sant Elmo fest, ruhten uns aus, schnappten das Dingi und liessen es uns im Dorf mit einem Glace und danach bei Weisswein gut gehen.
Nun ging es langsam aber sicher Richtung Palma. Vor las Iletas genossen wir nochmals ausgiebig das Schwimmen im warmen Wasser bevor es dann am nächsten Tag zurück in unseren Heimathafen „club de mar„ ging.

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Mai

Am 17. Mai um 6h30 trafen wir uns, Samy, Charles, Roger und ich, beim Check In 3 im Flughafen Zürich Kloten. Noch etwas müde aber voll Tatendrang flogen wir mit der Edelweiss nach Palma de Mallorca. Um 9h 30 sassen wir bereits im Club de Mar bei einem feinen Kaffe und Eier mit Speck in der Gartenwirtschaft.

Den Samstag verbrachten wir mit Vorbereitungen für unseren Törn. Als wir die genauen Wetterdaten studiert hatten, entschieden wir uns einstimmig für eine Aenderung unserer Törnplanung. Statt nach Ibiza wollten wir den Westen und danach den Osten der Insel besegeln. Nach einem feinen Nachtessen in der Altstadt von Palma liessen wir den Abend bei Livemusic feuchtfröhlich ausklingen.

Der Sonntag empfing uns mit bewölktem Wetter. Gegen die Mittagszeit verliessen wir den Heimathafen Richtung Puerto de Andraitx. In der Bucht von Palma hatten wir leider keinen Wind, dafür trommelten vereinzelte Regentropfen auf das Bimini. Zur grossen Ueberraschung sahen wir einige Delphine die umher dümpelten. Nachdem wir die Bucht Cala de Portals kurz angeschaut hatten ging es um die "Ecke" Richtung Westen. Das Wetter besserte sich langsam und es kam auch leichter Wind auf, sodass wir die Segel setzten und Richtung Ziel segelten. In der Bucht von Puerto de Andraitx riefen wir den Club de Vela auf Kanal 9 auf und konnten kurz danach im Hafen eine Muring übernehmen. Den Abend verbrachten wir in Port de Andraitx bei einem feinen Abendessen.

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Am Montag nahmen wir das Frühstück auf dem Boot ein, da der Weg ins Dorf doch etwas weit war und wir bald ablegen wollten. Bevor wir die Bucht verliessen, machten wir noch ein Fotoshooting. Charles stand am Steg und wir motorten mit der ad astra einige Male vorbei. So, nun hiess es Segel setzen. Der Wind hatte eine Stärke von ca. 4 Beaufort und blies räumlich in die Segel. So erreichten wir Puerto de Soller im Schnellzugstempo mit richtig grossen Wellen. Wir machten am Schwimmsteg an und waren etwas erstaunt, dass kein Wasser und Strom vorhanden war. Dafür war die Liegegebühr auch sehr günstig. Am Abend fuhren wir mit dem Zügli nach Soller wo wir die feinen und zuckersüssen Orangen einkauften und in einem ganz speziellen Hotel, das an das Dracula Schloss erinnerte, ein mässiges Nachtessen einnahmen.

Für Dienstag waren die Wetteraussichten nicht sonderlich gut. Gegen den späteren Nachmittag waren Gewitter angesagt.
Unser Ziel war Santa Ponsa. Leider hatten wir absolute Windstille und mussten unter Motor die Westküste hinunterfahren. Zwischen Mallorca und der Insel Dragonera kam dann beträchtlich Wind auf. Leider zu stark, 6 Beaufort und genau auf die Nase. Auch dunkelte es wegen den Wolken ein und ca. fünf Minuten vor der Einfahrt in die Marina Santa Ponsa fing es an zu regnen. Es schüttete recht kräftig, aber nicht so lange. Roger und Charles begaben sich nach dem Ankertrunk in die Stadt um etwas einzukaufen, Sämi nahm in dieser Zeit eine Dusche und ich musste mich kurz aufs Ohr legen. Dank einem Tipp von einem "Einheimischen" konnten wir ein sehr gutes Fischdinner einnehmen. Zurück auf dem Boot ging es dann so richtig los. Bei Musik von Zuccero tanzten wir wie im dritten Frühling bis morgens um 3 auf der Mole herum.

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Der Mittwoch empfing uns wieder mit Sonnenschein. Unser Kurs war Richtung Insel Cabrera. Nach zwei Seemeilen unter Motor konnten wir bei super Wind, 3 bis 4 Beaufort, auf einem Bug bis in die Einfahrt von Cabrera segeln. Es ist jedesmal sehr eindrücklich, wenn man die Einfahrt passiert und sich danach die Schönheit der Insel auftut und man an einer Boje festmachen kann. Selbstverständlich darf ein Besuch der Cantina nicht fehlen. Nun lief Sämi zur Höchstform auf und bot uns ein richtiges Gourmet Menu auf dem Schiff.

Am Donnerstag nach dem Frühstück war baden angesagt. Bei mässig warmen Wasser genossen wir das baden und hängten noch ein wenig herum. Am frühen Nachmittag blies uns wieder ein kräftiger Südwestwind Richtung Cala d'Or.
In der Cala Mondrago machten wir einen halt um unseren Hunger und Durst zu löschen. Danach ging es die restlichen 3 Seemeilen unter Motor in den Hafen von Cala d'Or. Im Ort, der sehr touristisch aber trotzdem schön und einladend ist, kamen wir wieder auf unsere Rechnung. Es war wie jeder vorhergegangene Abend sehr lustig.

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Am Freitag hatten wir den längsten Törn vor uns. Wir mussten die über 40 Seemeilen bis nach Palma unter den Bug nehmen.

Bis Punta Salinas hatten wir den Wind von vorn. Doch danach konnten wir wieder die Segel setzen und Richtung Palma segeln. Unterwegs machten wir einige Mann über Bord Manöver, die mehr recht als schlecht funktionierten.
Müde und zufrieden kamen wir im Club de Mar an und vertäuten die ad astra.

Es war ein erlebnisreicher Törn. Wir hatten meistens schönes Wetter und zum Teil sehr guten Wind. Ich möchte mich bei meinen Freunden für diese tolle Woche bedanken, bei der wir neben dem segeln eine Menge Spass hatten und sehr viel lachen konnten.

April

Am Ostersamstag kamen wir bereits um 8h in Palma an. Den Tag verbrachten wir mit faulenzen und schlendern durch Palma.

Am Sonntag wollten wir mit der ad astra nach Port Adriana segeln. Der Wind nahm in der Bucht von Palma bis 7 Beaufort zu. So war es vernünftiger in den Club de Mar zurück zu segeln. Nach dem festmachen der ad astra marschierten wir Richtung las Illetas. Am Strand badeten die Leute bereits. Wir sahen dem bunten Treiben zu und fuhren dann mit dem Bus wieder zurück.

Am nächsten Tag kamen Joel, Trix und Louis zu uns auf einen Apero. Nach dem Ablegen übernahm Joel das Steuer und lenkte uns im ganzen Hafenkomplex von Palma de Mallorca unter Motor umher.
Nach etwa einer Stunde waren wir wieder am Platz. Danach besuchte uns Beat auf dem Boot und erzähle von seinen Erlebnissen in Melilla und der überfahrt nach Cabrera. Wir genossen den Apero in der wunderschönen Wohnung von Trix und Louis in El Toro, Santa Ponsa. In der Marina Port Adriana assen wir feines "japanisch".

Es war ein wunderschöner Tag und auch speziell, dass wir Freunde von der Schweiz in Mallorca treffen können.

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März

Das erste Mal in diesem Jahr flogen wir nach Palma zu unserer ad astra. Wir freuten uns sehr und waren gespannt ob noch alles in Ordnung war.
Erfreut und erleichtert stellten wir fest, dass alles so war wie wir es im Dezember verlassen hatten.

Unsere Freunde Annemargreth und Hugo waren auch in Palma und so verbrachten wir wunderschöne Tage miteinander.

Am ersten Tagen machten wir mit dem alten und rustikalen Zug eine Reise nach Soller. Leider war das Wetter nicht gerade frühlingshaft, doch entschädigte uns der Wochenmarkt und die Stimmung unten in Port Soller für das windige und bewölkte Wetter.

Am nächsten Tag mieteten wir ein Auto und fuhren nach San Telmo, wo wir bei bestem, aber kühlem Wetter draussen eine kleine Mahlzeit einnahmen. Danach ging es nach Puerto de Andraixt. Dabei führte uns der Weg hoch zu den imposanten Villen, wow die Aussicht und der Reichtum der Gebäudeanlagen...

Am letzten Tag wagten wir einen kleinen Segeltörn in die Bucht von Palma. Hugo stieg sofort aufs Deck und liess sich von der Sonne wärmen.

Es waren wunderbare Tage mit unseren Freunden. Wir hoffen, dass wir uns wieder einmal in den warmen Gefilden treffen können.

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Törn 2013

Dezember

Das Segeljahr schlossen wir mit einem Aufenthalt in Palma Mitte Dezember. Bei immer noch schönem und warmen Wetter unternahmen wir eine Wanderung vom Club de Mar bis um diese Zeit verlassenen El Arenal. Am nächsten Tag fuhren wir mit dem Bus nach Ratjada. Mit Bummeln, feinem Essen und Trinken verabschiedeten wir uns für das 2013 von unserer ad astra.

Oktober

Im Oktober zog es uns wieder aufs Meer rund um die Balearen. Wir starteten wie immer ab unserem Hafen Club de Mar und segelten über es Trench, nach Porto Pedro. Im Hafen Porto Pedro machten wir an der Boje im nördlichen Teil fest. Es hatte wenige Boote und nur leichter Schwell kam in die Bucht. Fabienne und Sonja kamen am Donnerstag für ein verlängertes Wochenende zu uns auf Boot. Mit dem Dingi holten wir sie an Land ab und nach dem Begrüssungstrunk kochten wir etwas Leckeres zum Znacht. Am nächsten Tag konnten wir bei bestem Wind, jedoch mit ziemlich Seegang Richtung Porto Colom segeln. Das Wetter was etwas kühl und regnerisch. Wir machten wie immer an einer Boje im Südwestteil fest. Nach der warmen Dusche im Hafen beim Club Nautico, schlenderten wir durch Porto Colom. Am nächsten Tag besserte sich das Wetter und wir konnten bei gutem Wind und schönem Wetter Richtung Norden segeln. Die meiste Zeit segelten Sonja und Fabienne und dies hervorragend. In Porto Cristo machten wir im Club Nautico fest. Am Abend assen wir in einem hervorragendem Restaurant an der Hauptstrasse, ein richtiger Geheimtipp. Der nächste Tag war von hervorragendem Wetter geprägt. Wir kamen zufrieden in der Cala Molto an. Am Abend und vor allem am nächsten Morgen genossen wir die Sonne und das noch immer sehr warme Wasser. Unter Motor kurvten wir bei absoluter Windstille und topfebenen Meer ums Kap in die Bucht von Alcudia. In der Marina Colonia de Sant Pere fanden wir einen schönen Platz. Die Marina ist sehr sauber und in dieser Jahreszeit auch recht günstig. Nach dem vorgezogenen Nachtessen verabschiedeten wir uns von Fabienne und Sonja, die mit dem Taxi via Palma die Heimreise antraten.

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Am nächsten Tag kamen Patrizia, Silvia und die Kinder zu uns auf Besuch. Sie verbrachten die Herbstferien in einer gemieteten Finca. Nach einem ausgiebigen Apero auf der ad astra nahmen sie uns mit dem Auto zu Ihnen in die schöne und grosse Finca, wo wir zum Nachtessen eingeladen waren. Nach einem gemütlichen Abend ging es mit dem Taxi zurück in die Marina. Am nächsten Tag, nach dem bunkern von Diesel ging es unter Motor durch die Bucht von Alcudia um den eindrücklichen Cap de Formentor Richtung Soller. Leider kam der Wind schwach von vorne und so mussten wir fast den ganzen Weg unter Motor fahren. Die Westküste ist schroff und von einer unbeschreiblichen Schönheit. Im Naturhafen Soller machten wir an einer Boje fest. Zu unserer überraschung kam auch Beat mit seiner SY Anita in den Hafen. Am nächsten Morgen war das Wetter richtig herbstlich. Es gab tiefe und feine Nebelschwaden die sich aber bald vor dem tiefblauen Himmel zurückzogen. Unser nächstes Ziel war das Ankerfeld Calo Pellicer vor Santa Ponsa. Es war ein weiter Weg, den wir unter Motor und ab der Isla Dragonera unter Segel zurücklegen konnten. Nach dem erfolgreichen Ankermanöver nahmen wir ein letztes Bad für dieses Jahr im noch warmen Meer. Danach kam Beat der mit seinen Gästen am selben Platz ankerte zu uns auf ein Bier.

Zufrieden und mit vielen schönen Erinnerungen kamen wir am nächsten Tag im Heimathafen an.

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September

Im September ging es mit Sohn Roman, Heidi und Fredi (Schwiegereltern/Eltern) für ein verlängertes Wochenende nach Palma. Für Roman war es das erste Mal auf der ad astra. Nach dem Nachtessen im Otto's ging es am nächsten Tag Richtung Es Trench. Wie immer war das Meer an diesem Strand karibisch. Wir badeten im schönen Meer und kochten auf dem Boot. Am nächsten Tag schwammen wir mit dem Dingi im Schlepptau an den Strand und genossen vor einer Baar ein kühles Bier. Mit dem Dingi ging es danach zurück auf die ad astra. Am Nachmittag konnten wir noch etwas segeln, ankerten dann aber wieder vor Es Trench. Nun, das Wetter war richtig schön und der Wind kam auch langsam auf. So konnten wir nach Las Illetas in der Bucht von Palma segeln. Auch in dieser Bucht war die Hauptbeschäftigung faulenzen, schnorren und baden. Am nächsten Morgen segelten wir die letzten vier Meilen zurück in den Club de Mar.

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Juli

Im Juli begannen unsere längeren Sommerferien. Wir freuten uns auf die Ankunft von Ursula, Mischa und Didi, die noch nie auf einem Segelboot Ferien verbracht hatten. Sie waren bereits eine Woche zuvor im Norden von Mallorca. Als wir einen Tag nach Ihrer Ankunft mit der ad astra auf Törn gehen wollten, kam Ungemach über Mischa. Er musste vom Club de Mar aus notfallmässig ins Krankenhaus; Diagnose stark entzündeter Blinddarm, der sofort operiert werden musste. Nach rascher Genesung von Mischa trafen wir uns Mitte Woche in der Cala Mondrago, in welcher es leider viel Schwell hatte. So war die erste Nacht für unsere Gäste nicht so gemütlich. Danach verbrachten noch schöne Tage mit Sonne, Wind und Wellen. Da der Wellengang die ganze Zeit von Südwest kam, verbrachten wir zwei Nächte in Porto Colom und unternahmen Ausflüge zum baden in die Cala sa Nau und in die Cala Barcas.

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Als unsere Freunde abgereist waren und wir im Hafen Porto Cristo die Wäsche gewaschen und Proviant eingekauft hatten, übersetzten Franziska und ich in die Cala Macarella nach Menorca.
In den weiteren Tagen besuchten wir die wunderschöne Bucht Cala Covas, wo wir kleine Wanderungen unternahmen. Danach segelten wir der Küste ostwärts entlang bis zum Nationalpark hinter der Insel Isla Colom. Schon von unterwegs buchten wir eine Boje, die von der 'Life Posidonia' ausgelegt wurden. Weiter ging es via Cala Torta in die Bucht Cala Algayerens. Wir ankerten nicht in der Hauptbucht, die stark frequentiert war, sondern in der westlichen gelegenen Cala Fontanellas. An diesem schönen Ort blieben wir einige Nächte und verbrachten die Tage mit träumen, baden, kleinen Ausflügen mit dem Dingi und vor Allem mit Geniessen.
Bei unserem Abreisetag wurden wir früh am Morgen durch Wellengang geweckt. Wie vorhergesagt kam Nordwind auf und der Schwell kam in die Bucht. Wir verliessen den Ankerplatz rasch und segelten mit schönem Wind zurück auf die Hauptinsel Mallorca. Wir gingen gegen den Abend bei der Isla de Formentor an eine ausgelegte Boje. Am nächsten Tag segelten wir in den Hafen Puerto Deportiva Alcudiamar.

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Am darauffolgenden Tag kam Sohn Sandro und Isabelle für einen Wochentörn zu uns auf die ad astra.
Nach einem feinen Abendessen in der schönen Altstadt Alcudia ging es unter Segel ostwärts. Wir hatten schönes Wetter aber recht viel Wind und Wellen. So war es ein strenger Einsteigertag für Sandro und Isabelle. Am Abend kamen wir in der Bucht Cala Molto an und waren wunderbar gegen den vorherrschenden Wind geschützt. Nach der ersten Nacht für unsere Gäste unter Anker genossen wir das herrlich saubere und warme Wasser mit ausgedehntem Baden. In der Cala Petita machten wir einen Lunch und Badehalt bevor wir weiter nach Porto Colom segelten. Bei der Ankunft in Porto Colom hatten wir unsere Mühe mit dem Anlegen an den ausgelegten Bojen, bis wir merkten, dass die Boje beschädigt war und wir sie nicht heben konnten. Leider hatte der Wind für die nächsten Tage nachgelassen und so motorten wir in die Cala Mondrago wo wir wieder mit dem üblichen Schwell konfrontiert wurden. Doch Isabelle und Sandro hatten inzwischen auch schon Seebeine, so war dies kein grosses Problem. Da das Wochenende kam, fuhren wir frühzeitig in die Cala sa Nau und verbrachten dort zwei Tage. Es war herrlich den vielen Einheimischen und Touristen bei den Ankermanövern zuzuschauen. Zum Teil wurde es auch brenzlig, wenn ungeübte Bootseigner mit den grossen Kähnen den Anker setzen wollten. Als Höhepunkt ist sicher der Sprung vom Felsen (ca. 10 Meter) von Sandro und mir zu werten :-). Via dem karibischen Strand Es Trench endete unser Ferientörn im Hafen Club de Mar.

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Mai

Anfangs Mai war mein Männertörn angesagt. Leider musste Charles aus privaten Gründen kurzfristig absagen. Roger, Samy und ich segelten am ersten Tag nach Porto Andratx, wo wir im Hafen zu einem vernünftigen Preis anlegen konnten. Am nächsten Tag verholten wir nach Dragonera, nahmen dort den Lunch auf dem Boot ein und motorten in die Bucht vor Paguera. Am Abend fuhren wir mit dem Dingi an den Strand und verbrachten einen sehr lustigen Abend bei Wein, Bier und einer feinen Paella. Am nächsten Tag ging es bei wenig Wind nach Cabrera und von dort bei besten Windverhältnissen nach Porto Colom. Dort fanden wir ein wunderbares Restaurant. Am nächsten Tag ging es wieder südwärts. In der Cala Figuera konnten wir am kleinen Steg der Marina anlegen und genossen den schönen Abend bei einem feinen Abendessen in einer umgebauten Kapelle.
Mit viel Wind ging es danach Richtung Palma. Doch vorerst fanden wir einen wunderbaren Platz in der Cala Pi wo wir auch übernachteten. Auf dem ganzen Törn hatten wir es sehr lustig und das Segelerlebnis kam nicht zu kurz. überrascht war ich über die feinen Restaurants die wir erkunden konnten.

Januar

Bereits Ende Januar anfangs Februar verbrachten wir einige Tage in Palma. Bei frühlingshaftem Wetter motorten Franziska und ich nach Cabrera. Im Naturhafen waren wir das einzige Boot und spazierten mit einem T Shirt bekleidet zur Burg hinauf. Als die Sonne hinter der Insel verschwand wurde es sehr kühl und so kam unsere Bordheizung zum Zug. Am nächsten Tag konnten wir den ganzen Weg zurück nach Palma bei bestem Wind und schönem Wetter unter Vollzeug segeln. Die nächsten Tage verbrachten wir im Hafen, da das Wetter nun so richtig garstig wurde.

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Törn 2012

Oktober

Im Oktober stand der nächste Törn mit meinen/unseren Eltern/Schwiegerelten an. Heidi und Fredi waren schon einige Male mit auf Törn und erfahrene 'Bootsbewohner/innen'. Leider hatten wir ziemlich strubes Wetter, viel Wellen und Wind. Unser Ziel war nach Cabrera der Hafen Cala d'or und Porto Colom. Wegen dem Wellengang von Südost waren die fantastischen Buchten im Osten von Mallorca nicht brauchbar. Zum ersten Male wurde die ad astra über eine längere Zeit heftigen Wellen und zünftig Wind ausgesetzt. Die Yacht verhielt sich sehr gut bei diesen Verhältnissen. Obwohl das sitzen auf dem Boot wegen der Schräglage und den hohen Wellen nicht immer komfortabel war, genossen wir die Kraft der Elemente. Leider konnten wir auf dem Rückweg wegen Seegang von Südwest nicht beim wunderbaren Strand Es Trench vor Anker liegen und mussten so in den Hafen 'Sa Rapita' verholen. Im Hafen lagen wir ruhig und sicher, doch der hohe Preis in der Nebensaison enttäuschte uns.
Es waren schöne und erlebnisreiche Ferien. Nicht selbstverständlich war, dass Heidi und Fredi mit 80 Jahren die Verhältnisse so gut verkrafteten und auch genossen 'Gratulation'.

2012_05
2012_06

September

Im September unternahmen wir den ersten Törn, zusammen mit Freundinnen, an der Südküste von Mallorca. Dabei gerieten wir in der Bucht vor Paguera in ein fürchterliches Gewitter mit Sturm, Starkregen und Hagel.
Susi, Karin und Franziska waren an Land und völlig überraschend kam das Gewitter von Westen über die Bucht und ich war alleine an Bord..
Zuerst kamen Horrorböen, die das Boot durch den Halt des Ankers in Schieflage versetzten. Danach hagelte es, dass die Sicht keine 20 Meter mehr betrug. Da ich keine Zeit mehr hatte alle Seitenfenster zu schliessen, kam Wasser in die Backskojen. Zum Glück hatten wir den Anker in 4 Meter Wassertiefe richtig eingefahren und ca. 22 Meter Kette gelegt. So überstanden wir die gefürchtete 'Gota Fria' mit einer gehörigen Portion Glück. Dieses Glück hatten einige Yachten nebenan vor Santa Ponsa nicht und gingen auf Grund. Nach diesem erlebnisreichen Nachmittag verbrachen wir den nächsten sonnigen Tag mit Trocknen der Bettwäsche und Matratzen in der Bucht 'Las Illetas'.

2012_03
2012_04

Juli

Nachdem wir im Juli 2012 die Bavaria im Hafen Club de Mar in Palma übernommen hatten, verbrachten wir die Ferien mit dem Einsegeln und Kennenlernen unserer ad astra in der Bucht von Palma.

2012_01
2012_02

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